15 Jahre Blähbauch: Uta Friedrich über ihre Erfahrungen mit dem IMO-Atemtest
Dieser Erfahrungsbericht gibt die persönlichen Erfahrungen und Aussagen von Uta Friedrich wieder. Individuelle Beschwerden, Testergebnisse und mögliche Behandlungswege können unterschiedlich sein. Ein IMO-Befund sollte zusammen mit den Beschwerden betrachtet und bei Bedarf ärztlich oder therapeutisch eingeordnet werden.
Frau Friedrich, welche Beschwerden haben Sie?
Mein größtes Problem sind seit rund 15 Jahren starke Blähungen und ein ausgeprägter Blähbauch. Manchmal reicht schon ein Schluck Wasser am Morgen. Besonders belastend ist für mich, dass die Luft nicht entweicht. Das schränkt mich im Alltag sehr ein : bei der Kleidung, beim Reisen oder auch beim Tanzen.
Was haben Sie in dieser Zeit bereits untersuchen und behandeln lassen?
Sehr viel. Ich hatte mehrere Magen- und Darmspiegelungen sowie verschiedene Atem- und Bluttests. Vor vielen, vielen Jahren habe ich diese Magenbakterien gehabt, Helicobacter pylori. Ich weiß nicht, ob das ursächlich für meine Beschwerden ist. Bei mir wurden unter anderem Laktose-, Fruktose- und Sorbitmalabsorption festgestellt. Eine Zöliakie habe ich nicht, aber eine Glutensensitivität. Außerdem habe ich viele Medikamente und verschiedene Ernährungsformen ausprobiert. Wirklich geholfen hat bisher wenig.
Wie sind Sie auf den IMO-Atemtest von VOC Advanced Breath Diagnostics aufmerksam geworden?
Ich hatte vorher bei vielen Arztpraxen und auch einer Universitätsklinik nach einem IMO-Test gefragt. Über meinen Physiotherapeuten bin ich schließlich auf VOC aufmerksam geworden. Er kannte den Test und meinte: Für 45 Euro kannst du das ausprobieren. Also habe ich den Test bestellt.
Warum war Ihnen dieser Test wichtig?
Weil ich wissen wollte, woher meine Beschwerden kommen könnten. Ich verzichte bereits auf sehr viele Lebensmittel und ernähre mich sehr bewusst, trotzdem bleibt dieser starke Blähbauch, wie ein Schwangerschaftsbauch. Aber auch wenn ich bloß so ein Schlückchen stilles Wasser zum frühen Morgen trinke, schon ist der da. Mir hat einfach keine Ruhe gelassen, dass es nicht besser wird.
Wie haben Sie die Durchführung des Tests erlebt?
Sehr positiv. Die Anleitung war verständlich und der Test einfach durchzuführen. Vor allem fand ich es angenehm, ihn zu Hause machen zu können. Atemtests in einer Klinik habe ich teilweise als sehr stressig erlebt mit Anfahrt, Nüchternzeiten und langen Wartezeiten. Ich hatte massiv Kopfschmerzen, weil ich nichts essen durfte. Zu Hause war das deutlich unkomplizierter.
Was hat Ihnen das Ergebnis gebracht?
Der Test hat bei mir einen IMO-Befund ergeben. Das war für mich zunächst wichtig, weil ich einen möglichen Ansatzpunkt für meine Beschwerden hatte. Das Problem ist jetzt allerdings, eine Ärztin, einen Arzt oder eine andere Fachperson zu finden, die Erfahrung mit IMO hat und mit mir die nächsten Schritte bespricht. Meine behandelnde Ärztin aus der gastroenterologischen Praxis wusste gar nicht, was eine Dünndarmfehlbesiedlung oder IMO ist.
Was würden Sie sich nach einem positiven Testergebnis zusätzlich wünschen?
Mehr Informationen darüber, was ein IMO-Befund konkret bedeutet und wie es danach weitergehen kann. Mich interessieren zum Beispiel Ernährung, mögliche pflanzliche Ansätze und natürlich medizinische Behandlungsmöglichkeiten. Sehr hilfreich wäre auch eine Übersicht mit Ärztinnen, Ärzten oder Therapeutinnen und Therapeuten, die sich mit IMO auskennen.
Wie haben Sie VOC Advanced Breath Diagnostics insgesamt erlebt?
Mit dem Test und dem Service war ich zufrieden. Besonders gut fand ich die einfache Durchführung zu Hause. Für mich wäre jetzt vor allem wichtig, nach dem Befund noch besser zu wissen: Was kann ich als Nächstes tun?
Gekürzte Interviewfassung 15.09.2026 mit Uta Friedrich, Leipzig
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Ein auffälliger Atemtest sollte immer zusammen mit den Beschwerden betrachtet und bei Bedarf ärztlich oder therapeutisch eingeordnet werden.